
Unter den vielen Weinen, die die Vinum Redaktion, auf Reisen oder privat verkostet, befinden sich immer wieder Flaschen mit Wow-Effekt. In der Oktober-Rubrik der Vinum wurden 8 Weine unter dem Motto â Holz im Spielâ vorgestellt. Mit dabei ist auch unser 2018er Lauffener KatzenbeiĂer Poet Schwarzriesling trocken âFriedrich Hölderlinâ. Wir freuen uns sehr, dass unser Wein zu den persönlichen Favoriten der Redaktion gehört.
Poet Friedrich Hölderlin
2018 Lauffener Schwarzriesling Eichenfass trocken
Schwarzriesling gilt als Urahn und Ă€lteste aller Burgunderreben. Die daraus gekelterten Rotweine begeistern Weinliebhaber mit harmonischer SĂ€ure und vollfruchtigen, fast rauchigen Aromen. Im Duft erinnern sie an getrocknete Pflaumen und Brombeeren. Dieser trockene Rotwein wurde gröĂtenteils durch traditionelle Weinbereitung wie MaischegĂ€rung und Lagerung im Eichenfass veredelt, wodurch Charakter und LagerfĂ€higkeit des Weines deutlich verbessert sind.
Zum Vinum-Magazin & Artikel „Acht Weintipps der VINUM-Redakteure fĂŒr Oktober 2021 – Barrique-Weine“

Warum auf der Terrasse frĂŒhstĂŒcken, wenn Sie die tollen Lauffener Weinberge
zur VerfĂŒgung haben. Verbringen Sie einen gemĂŒtlichen Sonntag auf dem historischen Römerhof.
Ab 11:00 Uhr verwöhnen wir Sie mit jeder Menge Leckereien der Metzgerei Kopf.
Als passende Begleiter bieten wir tolle Weine aus unserem reichhaltigen Lauffener und Mundelsheimer Sortiment.
Es erwarten Sie 6 WeinspezialitÀten und ein extravagantes Brunch-Buffet.
Termine in 2022
Preis pro Person

Beim LESESTOFF Talk laden die Lauffener WeingĂ€rtner interessante Persönlichkeiten, die dem Wein zugeneigt sind ein, um ihre Projekte vorzustellen. Im LESESTOFF Talk #1 trifft die Erfolgsautorin auf zwei Jungwinzer- „Weinfreaks“ der Lauffener VINITIATIVE. Ein tolles Buch, spannende Weine … ein schöner Abend.
Auf ein Glas Wein mit Gaby Hauptmann – Interview zum Lauffener LESESTOFF Talk #1
Marian Kopp, geschĂ€ftsfĂŒhrender Vorstand der Lauffener WeingĂ€rtner freut sich sehr auf den ersten Talk-Abend, an dem die Bestseller-Autorin Gaby Hauptmann ihr neues Buch vorstellt und dabei zwei Jungwinzern der Lauffener âVinitiativeâ begegnet. Als Ăberraschung bringt Kopp fĂŒr eine Blindverkostung einen unbekannten Wein mit, den die jungen Weinfreaks erkennen und erraten sollen. Uli Ostarhild hat vorab mit Gaby Hauptmann gesprochen.
Gaby Hauptmann wurde 2019 von den Lauffener WeingĂ€rtnern festlich als WeingenieĂerin des Jahres ausgezeichnet. Der Wein, die Landschaft an Neckar und Zaber, sowie die Leidenschaft junger Winzer prĂ€gen in Gaby Hauptmanns neuen Buch âUnsere allerbeste Zeitâ einen wichtigen ErzĂ€hlstrang.
Frau Hauptmann, schön, dass wir bei einem Glas Wein ins GesprĂ€ch kommen. Auch wenn wir heute nur auf Distanz, ĂŒber die Monitore miteinander anstoĂen können. Deshalb gleich die Frage: Was haben Sie im Glas?
Gaby Hauptmann: Zu unserem Interview gönne ich mir ein Glas Pinot Sekt der Lauffener Vinitiative. Das ist kein Zufall. In meinem neuen Roman gibt es eine sehr emotionale Szene, als Katrin, die Hauptfigur mit ihrem Team aus der Werbeagentur, dem jungen Winzer Sebastian begegnet. Das spielt sich in der sommerlichen Hitze im Eiskeller eines Weinguts ab. Sebastian sprĂŒht vor Begeisterung und Tatkraft, im Weinberg und im Keller Neues zu schaffen. Damit zieht der Jungwinzer die Besucher aus der Stadt in seinen Bann. TatsĂ€chlich hatte ich eine solche Begegnung selbst einmal vor einigen Jahren. Die Liebe zum Produkt, das gemeinsame Anpacken der jungen Leute – trotz den groĂen Risiken und Ungewissheiten beim Weinbau â das begeistert mich!
Wie viel Gaby Hauptmann steckt in Katja Klinger, der Hauptfigur, wie viel von Ihrem Leben in dem Roman?
Gaby Hauptmann: Eigentlich ist es vor allem der musische Bereich, die Liebe zur Musik. Katrin spielt gerne Klavier, wenn sie nach dem Umzug aus Hamburg allein in der leeren Stuttgarter Altbauwohnung sitzt. Ich nehme mir in einer solcher Situation einfach mal meine Gitarre und spiele fĂŒr mich. Wenn Sie auf den Wein zu sprechen kommen, natĂŒrlich steht bei uns daheim zum Essen fast immer eine Flasche Wein auf dem Tisch. Das war schon in unserem Elternhaus so. Ein guter Wein krönt ein gutes Essen, das ist einfach so.
Das neue Buch steht bereits weit oben, einstellig, in den Bestsellerlisten. Was macht den besonderen Reiz ihrer BĂŒcher aus? Gibt es ein Erfolgsrezept?
Gaby Hauptmann: Ich denke, dass viele Menschen ein StĂŒck von sich selbst in meinen BĂŒchern wiederfinden können. Hier ist es Katja, die abwĂ€gen muss, ob sie ihren guten Job in Hamburg sausen lĂ€sst, um sich um ihre Mutter zu kĂŒmmern. Der Machtkampf im neuen Job, den sie scheinbar nicht gewinnen kann. Dort die Freundin, die als Quereinsteigerin ein CafĂ© in Stuttgart eröffnet. Oder der Jugendfreund, ein IT-Spezialist, der sich fĂŒr eine ganz andere Aufgabe entscheidet. Und eben die jungen Winzer, die an sich und ihre Produkte glauben, und zusammen etwas schaffen wollen.
Teile der Story sind fĂŒr mich, der in Stuttgart gelebt hat, wie ein Spaziergang durch die Stadt wie man sie kennt. Die Viertel der Altstadt, JugendstilhĂ€user, verstockte Nachbarn. Dann das moderne Leben der jungen Kreativen, der Zeitgeist, die urbane Kultur. Junge Kreative und viele Ideen, wie man das Marketing der jungen Winzer-Initiative verbessern kann. Typisch fĂŒr Stuttgart ist aber auch Katjas Vermieter, der fast schon in Kommissar Bienzle-Manier auf der Stiege der Altbauwohnung mit einer Flasche Lauffener KatzenbeiĂer auftaucht. Tradition und Innovation bei der Auswahl von Weinen? Wie steht es bei Ihnen mit der Auswahl des Weins â ist das fĂŒr Sie auch eine Frage von Lifestyle?
Gaby Hauptmann: Da muss ich Sie enttĂ€uschen. Da bin ich unvoreingenommen. NatĂŒrlich habe ich meine Lieblingsweine. Aber wenn man so viel unterwegs ist wie ich, probiert man gerne die Weine, die auf den Tisch kommen. Ăbrigens wurde schon in meinem Elternhause in Trossingen WĂŒrttemberger getrunken. FĂŒr mich ist das eher abhĂ€ngig von der Jahreszeit. Ob das nun ein Grauburgunder, WeiĂburgunder oder Chardonnay ist – im Sommer bin ich ganz beim WeiĂwein und RosĂ©. Auf jeden Fall empfinde ich ein Glas Wein immer als ein Geschenk fĂŒr den Moment. Was braucht es mehr, als mal Zeit fĂŒr sich zu haben, bei einem Glas Wein, vielleicht noch mit einem Buch am Fenster zu sitzen.
Unsere allerbeste Zeit â Welche Botschaft geben Sie in dem Buch Ihren Leserinnen und Lesern mit auf den Weg?
Gaby Hauptmann: Katja versucht genau wie ich, sich immer mal wieder Zeit fĂŒr sich selbst zu nehmen. Das ist im von Hektik geprĂ€gten Alltag heute wertvoll und schon eine Kunst fĂŒr sich. Wie schnell vergisst man, den Moment, den wir mit Freunden verbringen, auch mal zu genieĂen. Wie viel Zeit nehmen wir uns wirklich, einmal hinter die Fassade der Menschen zu schauen? Nehmen wir uns doch die Zeit, um Menschen, die uns umgeben, besser kennenzulernen.
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Zur Person: Gaby Hauptmann, geboren 1957 in Trossingen, lebt als freie Journalistin und Autorin in Allensbach am Bodensee. Bei der Auszeichnung als WeingenieĂerin des Jahres 2019 zwei Jahren stellte Sie fest, dass das Leben genieĂen sei eine Kunst, âdie wir in unserer Familie Gott sei Dank beherrschenâ. Ihre Romane, darunter âSuche impotenten Mann fĂŒrs Lebenâ, âNur ein toter Mann ist ein guter Mannâ, âDie LĂŒge im Bettâ, oder âEine Handvoll MĂ€nnlichkeitâ, sind Bestseller und wurden in zahlreiche Sprachen ĂŒbersetzt und erfolgreich verfilmt.
Wenn Dir das Leben eine zweite Chance gibt …
Eigentlich hat Katja alles, was Frau braucht: ein gemĂŒtliches Apartment mitten in Hamburg, einen tollen Job, Freunde, bei denen sie sich aufgehoben fĂŒhlt. Aber als ihre Freundin Doris anruft, um ihr zu erzĂ€hlen, dass sie zu Hause gebraucht wird, bricht Katja alle BrĂŒcken ab. Kurzerhand zieht sie zurĂŒck in ihre alte Heimat, um nĂ€her bei ihrer Mutter sein zu können, deren Demenz nicht mehr zu leugnen ist. Der Umzug wird fĂŒr Katja auch eine Reise in die Vergangenheit, zu ihrer besten Freundin und alter Liebe – und gestaltet sich abenteuerlicher, als sie sich das vorgestellt hatte …

Hier geht es zum Paket: Das Buch von Gaby Hauptmann plus 2 tollen Weine aus unserem Portfolio Auf ein Glas Wein mit Gaby Hauptmann
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